Kürbis gefüllt mit Mango und Seitan

Kürbis gefüllt mit Mango und Seitan

Zutaten:

2 kleine Kürbisse
1 Mango
1 Stück Ingwer (10g)
½ rote Chili
2 Knoblauchzehen
etwas Öl
1 EL Rohrzucker
2 EL Wasser
1 TL Balsamico-Essig
250g Seitan
1 Avocado
50g Cashewkerne
½ bis 1 Limette, Saft
1 TL Walnussöl
1 Handvoll frische gemischte Kräuter (z.B. Basilikum, Oregano, Petersilie)
Pfeffer
Salz
50g Feldsalat

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Den oberen Teil der Kürbisse unterhalb des Strunks abschneiden. Die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Das Kürbisfleisch mehrmals mit einer Gabel einstechen. Etwas Wasser auf ein Blech gießen, sodass etwa 1 cm des Blechs bedeckt ist. Die Kürbisse (mit dem Fruchtfleisch nach unten) darauf legen und für 20 Minuten im Ofen bei 180°C backen.

Währenddessen die Schale sowie den Kern der Mango entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Ingwer, Chili und Knoblauch hacken, mit etwas Öl in einen Topf geben und kurz anbraten. Die Mangostücke, Rohrzucker, Wasser und den Balsamico hinzugeben. Bei geschlossenem Topf für etwa 3 Minuten köcheln. Dann den Deckel abnehmen und für mindestens 5 weitere Minuten köcheln lassen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Den Seitan in Streifen schneiden, in die Pfanne geben und knusprig anbraten. Die kurz eingekochte Mango hinzugeben.
Den Kern sowie die Schale der Avocado entfernen und diese in kleine Würfel schneiden. Die Cashewkerne hacken. Den Saft einer halben Limette, Walnussöl, Kräuter sowie die gehackten Cashewkerne zur Avocado geben. Mit Salz, Pfeffer und weiterem Limettensaft abschmecken.

Den Kürbis nach 20 Minuten umdrehen und mit der Seitan-Mango-Mischung füllen. Für weitere 15 bis 20 Minuten in den Ofen geben, bis der Kürbis gar ist (abhängig von Sorte und Größe).
Den gefüllten Kürbis zusammen mit der Kräuter-Avocado-Mischung servieren.

Das Rezept stammt aus Vegan Guerilla von Sarah Kaufmann. Foto: Björn Lexius.

Gewinnspiel: Kindershirt und -buch

Anlässlich des gestrigen Weltkindertages* verlosen wir 2x ein Kindershirt und ein Buch aus unserem Verlag. Denn auch Kinder und Jugendliche sollten die Möglichkeit haben, ihre Meinung nach außen zu tragen! Umso schöner, wenn sie das gemeinsam tun und Demos gegen Mastanlagen und für Tierrechte organisieren.

Wenn du beim Gewinnspiel mitmachen willst, hinterlasse bis Sonntag, 23.9., 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem du erklärst, warum du gewinnen möchtest und welches der drei T-Shirts und der beiden Bücher du gerne hättest. Auf unserer Seite kannst du dir alle T-Shirtfarben angucken.

Wir losen am Montag unter allen Kommentaren bei Facebook, Instagram und im Blog aus. Alle Teilnahmebedingungen gibt es hier

* Wir wollten die Verlosung eigentlich schon gestern machen, haben uns angesichts des Todesfalls im Hambacher Forst aber dagegen entschieden.

T-Shirts:
Alle Tiere wollen leben
Tiere essen ist doof
Häää, du isst waaas???

Bücher:
Schweinchen Hugo reißt aus
Vegane Küche für Kinder

Streuselkuchen mit selbstgepflückten Brom- und Himbeeren

Streuselkuchen mit selbstgepflückten Brom -und Himbeeren

Boden:
300 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
150 g Zucker
150 g weiche Margarine
2 Prisen Salz
1/2 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Sojamilch

2-3 Hände frische Beeren

Streusel:
150 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
100 g Zucker
120 g vegane Margarine

1. Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
2. Alle Zutaten für den Boden verkneten und in eine gefettete und bemehlte Springform drücken. Für 10 Minuten vorbacken.
3. Währenddessen die Beeren kurz bei niedriger Temperatur und unter Zugabe von etwas Zucker in einem Topf erhitzen. Vorgebackenen Boden aus dem Ofen holen und die Beeren ohne den beim Erhitzen entstandenen Saft auf den Boden geben.
4. Alle Streuselzutaten verkneten und über den Beeren verteilen.
5. Kuchen für weitere 30-35 Minuten backen, bis die Streusel eine leicht bräunliche Farbe annehmen.
Guten Appetit! 😉

B12-Zahnpasta-Herstellerin Logocos wird von L’Oréal aufgekauft

Vor wenigen Tagen ging die Info rum: Logocos, und damit auch die Marke SANTE, soll an L’Oréal verkauft werden. Zwar haben laut “Handelsblatt” die Kartellbehörden wohl noch nicht zugestimmt, aber das dürfte wohl eher eine Formalität sein. Es sieht also aller Wahrscheinlichkeit nach so aus, als würde es tatsächlich so kommen.

L’Oréal bekommt somit einen weiteren Fuß in den Naturkosmetik-Markt, und SANTE wird voraussichlich stärker auf den globalen Markt ausgerichtet und wohl deutlich wachsen werden.

Warum ist das nun eine Wortmeldung von uns wert?
Wir haben uns anlässlich dieser Neuigkeit entschieden, die beiden B12-haltigen Zahnpastasorten von SANTE abzuverkaufen und danach aus dem Sortiment zu nehmen. Hintergrund ist, dass mit dem Verkauf an L’Oréal letztlich perspektivisch Gewinne aus dem Logocos-Sortiment an eine Firma gehen, die Tierversuche für ihre Produkte in Kauf nimmt. Wir wollen nicht verschweigen, dass L’Oréal nach eigener Darstellung dazu beitrug und beiträgt, Tierversuche überflüssig zu machen, jedoch verzichten sie lieber nicht auf jene Märkte, für die von Behörden Tierversuche für Kosmetikprodukte vorgeschrieben sind – insbesondere ist hier China angesprochen.
Auch für Inhaltsstoffe, die unter das Chemikaliengesetz fallen und von L’Oréal verwendet werden, sind selbst in der EU Tierversuche erlaubt/vorgeschrieben.
Letztlich ist L’Oréal also ein Konzern, der – selbst wenn er sich redlich bemühen sollte, Tierversuche zu minimieren und Behörden von alternativen Testmethoden zu überzeugen – einen Mittelweg geht und lieber Tierversuche in Kauf nimmt, bevor ein Produkt nicht auf den Markt gebracht oder in ein bestimmtes Land exportiert werden kann.

Weiterhin findet ihr bei uns B12-Tabletten, mit denen ihr eure B12-Zufuhr genauso gut gewährleisten könnt.


Bei kosmetik-vegan.de könnt ihr auch nochmal zu dem Sachverhalt weiterlesen …

15 Jahre roots of compassion – feiert mit uns

Markiert euch den 21.7. schon jetzt im Kalender und feiert mit uns unseren Geburtstag

Unsere Geburtstagssause ist in Planung und ihr seid herzlichst eingeladen

Mittlerweile ist es 15 Jahre her, dass der roots of compassion Shop an den Start ging und das roots of compassion Kollektiv gegründet wurde. Wie die Zeit vergeht! Das Kollektiv ist derweil munter durch Höhen und Tiefen gegangen und gewachsen – nicht nur quantitativ, sondern auch als Projekt. Und nun wird gefeiert! Ihr seid herzlich eingeladen zu unserem Jubiläumsfest in Münster. Am 21. Juli 2018 ist es soweit. Dabei haben wir direkt ein wenig größer gedacht, denn trotz unserer (für Münsteraner Verhältnisse) abgelegenen Lage, haben wir ein paar grandiose Nachbar*innen, die mit von der Partie sind und zusammen mit uns den Tag gestalten werden:

Wir sind gerade alle mitten in der Planung. Ihr könnt euch schon einmal auf Musik, Vorträge/Lesungen, leckeres Essen und Getränke freuen. Zudem werdet ihr ausreichend Gelegenheit haben, nicht nur uns, sondern auch ein paar andere Kollektive näher kennenzulernen. Wir würden uns sehr, sehr freuen, wenn ihr Lust habt, mit uns zusammen zu feiern! Also streicht euch den Tag rot im Kalender an und kommt zu uns in den Münsteraner Norden! Mehr Infos folgen demnächst.

15 % Rabatt auf Bekleidung und Accessoires – nur bis Montag!

Bis Montag, 26.3., 15 % Rabatt auf Bekleidung und Accessoires. Einfach den Gutscheincode

Mit dem Gutscheincode SONNE-BITTE könnt ihr bis Montagabend beim Kauf von Bekleidung und Accessoires 15 % bei uns sparen!
Den Gutscheincode könnt ihr im Warenkorb eingeben.

„1000 Kreuze“ gegen sexuelle Selbstbestimmung

Auch in diesem Jahr sind wieder einige fundamentalistische Christ*innen durch Münsters Innenstadt gelaufen, um mit weißen Kreuzen im Arm an abgetriebene Föten zu erinnern. Organisiert wurde die sogenannte Prozession von dem Verein „EuroProLife“, der sich als europäisches Gebetsnetzwerk und europäische „Stimme der ungeborenen Kinder“ versteht. Auf dessen Website heißt es: „In Deutschland sterben täglich annähernd 1000 ungeborene Kinder durch chirurgischen Eingriff oder die frühabtreibende Wirkung von Pille, Spirale etc. Wir vertrauen dieses unsagbare Geschehen unserm Herrn und Schöpfer an.“ Ein weiterer Grund wird in der Präambel zur Zielsetzung des Vereins genannt: „Als einziger Kontinent liegt Europa mit einer Geburtenrate von nur 1,5 weit unter dem für den Selbsterhalt eines Volkes nötigen Mindestwert von 2,1!“. Dass nationalistisches und reaktionäres Gedankengut hier verbreitet ist und Anschluss findet, ist nicht weiter verwunderlich. Während Menschen an den europäischen Grenzen sterben, wird vom „europäischen Volk“ gesprochen, dass durch ungewollte Kinder aufgerüstet werden soll.

Seit seinen Anfängen 2003 wird der Gebetszug der sogenannten Lebensschützer*innen in Münster von Protesten begleitet. In diesem Jahr hat das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zu einer Demonstration und einer Kundgebung aufgerufen. Im Anschluss folgte eine weitere Demonstration unter dem Motto „Feminismus in die Offensive – Gegen das Patriarchat und seine Fans“.

Die Demonstrant*innen forderten, die Paragraphen 218 und 219a StGB abzuschaffen, die zum einen nur unter bestimmten (erschwerenden) Bedingungen einen Schwangerschaftsabbruch straffrei zulassen, zum anderen das sachliche Informieren über Schwangerschaftsabbrüche verbieten (die Gießener Ärztin Kristina Hänel wurde jüngst zu einer Geldstrafe von 6000 € verurteilt). Zudem wurde die Forderung nach körperlicher und sexueller Selbstbestimmung laut. „Raise your Voice – My Body – My Choice“, tönte es durch die Domstadt.

Darauf, dass Schwangerschaft nicht immer gleichbedeutend mit Frausein ist, machten Aktivist*innen von queerfeMS aufmerksam. „Nicht nur Frauen werden schwanger! Transmänner und nicht-binäre Personen mit Uterus können schwanger werden“, heißt es in ihrem Redebeitrag. Sie treten für eine queere Utopie ein, für eine Welt, in der Menschen freiheitlich leben können, in der das Leben von Schwangeren unter anderem durch den Zugang zu lebenswichtigen Informationen geschützt wird: „Aus Verzweiflung durchgeführte unsachgemäße Abbrüche können Leben kosten. Das Leben von Schwangeren“.
Schwangere, die sich für eine Abtreibung entschieden haben, sind angewiesen auf kompetente Ärzt*innen. Ärzt*innen, die solche Abbrüche durchführen, gibt es allerdings immer weniger. Beispielsweise geht der einzige Gynäkologe, der in Münster auch in diesem Bereich praktiziert, im Sommer diesen Jahres in den Ruhestand.
Der Abbruch einer Schwangerschaft ist eine ethische Entscheidung, die von vielen Faktoren abhängt. Unsere Solidarität gilt allen Schwangeren. Ihr allein dürft über euren Körper bestimmen und solltet jede Unterstützung bekommen, die ihr braucht.

Hier einige Artikel aus unserem Sortiment, die euch interessieren könnten:
Darum Feminismus! – Affront (Hrsg.)
Safer Sex Handbuch
vegane Kondome
trans*revolution – Aufnäher
Sticker: Nationalistische Kackscheiße

SOLI-Gutscheine für Menschen mit wenig Knete

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass mensch sich tolle Anschaffungen drei mal überlegt, wenn (Dauer-)Ebbe im Portemonnaie herrscht. Da wir aber möchten, dass sich auch finanziell schlechter gestellte Menschen unsere biofairen T-Shirts leisten können, gibt es ab sofort unsere SOLI-Gutscheincodes:

Jeden Monat stellen wir 15 Gutscheine über 15% Rabatt auf unser gesamtes Bekleidungssortiment zur Verfügung (ausgenommen sind SALE-Artikel).

Wenn du also gerne unsere Klamotten hättest, sie dir aber nach Selbsteinschätzung nicht leisten kannst, gebe bei deiner Bestellung folgenden Code an: SOLI2018-6f

Mit etwas Glück sind die Gutscheine auch etwas später im Monat noch nicht weg, ansonsten besteht am Anfang des nächsten Monats erneut die Chance.