Bio-veganer Landbau – Wie (un)vegan ist der Anbau von Nahrungsmitteln?

geschrieben am 04.07.2014 in Politisches.

Nach langer Zeit gibt es nun doch mal wieder eine Artikel-Leihgabe bei uns im Blog. Diesmal ein einführender Artikel zu bio-veganem Landbau aus der Tierbefreiung Nr. 82. Kein unwichtiges Thema, denn natürlich wäre es sehr wünschenswert, wenn die Herstellung von Gemüse und Obst auch vegan wäre. Ist sie nur meistens nicht, da tierproduktebasierte Düngung und „Schädling“sbekämpfung Standard sind. Aber lest selbst …
In der erwähnten Ausgabe der TIERBEFREIUNG gibt es natürlich auch weiterführende Artikel zum Thema. Gleichzeitig gab es übrigens in der Kochen ohne Knochen 14 ebenfalls einen Schwerpunkt zu bio-veganer Landwirtschaft!
Danke an die tierbefreier und die Autorinnen, dass sie uns den Artikel und die Fotos zur Verfügung stellen.

von Lisa Rotenberg und Silke Lamla

Wie sehr beschäftigen sich vegan lebende Menschen mit dem Thema Landwirtschaft? Ständig, wäre eine Antwort; schließlich ist die Auseinandersetzung mit der gewaltsamen Ausbeutung und Ermordung von nichtmenschlichen Tieren zur Produktion von Eiern, Milch, Fleisch und anderen Tierprodukten Teil des täglichen Lebens und Hauptthemenfeld des politischen Aktivismus. Zudem besteht das gemeinsame Ziel, die Tiernutzung in der Landwirtschaft abzuschaffen. Nun wird es auch in einer befreiten Gesellschaft notwendig sein, Nahrungsmittel anzubauen, und dies sollte auf eine vegane Weise stattfinden. Wie aber eine Landwirtschaft ohne Tierausbeutung aussehen könnte, darüber gibt es meist keine klare Vorstellung.

Als vegan lebende Menschen sind wir es gewohnt, Zutatenlisten zu lesen, Produktanfragen zu stellen und dabei auch auf möglichst viele „versteckte“ Tierprodukte zu achten, die zum Beispiel in Aromen oder Klebstoffen stecken. Auch der Herstellungsprozess wird ansatzweise bedacht, beispielsweise die Art der Wein- und Saftklärung. Andere Produkte dagegen gelten per se als vegan: Gemüse, Obst, Getreide – das sind die veganen Grundnahrungsmittel. Wenn allerdings deren Herstellungsprozess mit einbezogen wird – in diesem Fall die Anbaumethoden –, dann sind Karotte, Brokkoli und Weizenkorn leider nur in den seltensten Fällen vegan. Die massive Verwendung von Tierprodukten in Landwirtschaft und Gartenbau ist bisher nur selten Thema – vielleicht auch, weil die Alternativen zu wenig bekannt sind. Dabei gibt es bereits seit rund 20 Jahren eine praktische Alternative zu der tierausbeutenden Form der Lebensmittelproduktion: Den bio-veganen Landbau. Mit diesem Artikel möchten wir dieses Konzept bekannter machen und Menschen aus der Tierbefreiungsbewegung für das Thema sensibilisieren.

Von Haarmehl und Hornspänen, von Gülle und Gift

Sowohl im konventionellen Anbau als auch im Bio-Anbau werden zahlreiche Tierprodukte eingesetzt und Maßnahmen zur Abwehr sogenannter Schädlinge ergriffen. Betrachten wir im Folgenden zunächst die beiden Landwirtschaftskonzepte etwas näher und fragen, ob und unter welchen Umständen sie mit einer veganen Lebensweise vereinbar wären. Anschließend gehen wir der Frage nach, ob die sogenannte „vieh“lose[1] Öko-Landwirtschaft vegan ist, bevor wir schließlich das Konzept des bio-veganen Landbaus vorstellen und Hinweise geben, wie dieser gefördert werden kann.

Konventionelle Landwirtschaft

In der konventionellen Landwirtschaft (auch: „kontrollierter“ oder „integrierter“ Anbau) stehen verschiedenste Betriebsmittel zur Verfügung, die je nach Situation kurzfristig eingesetzt werden können, um möglichst hohe Erträge zu erwirtschaften. So werden zum einen leicht lösliche mineralische Düngemittel verwendet, um die Pflanzen möglichst optimal und zeitnah mit Nährstoffen zu versorgen. Zum anderen werden diverse sogenannte Pflanzenschutzmittel eingesetzt, um die Pflanzen vor Konkurrenten zu bewahren: Insektizide und Fungizide, um die Pflanzen vor Insekten und Pilzbefall zu schützen; Herbizide, um die Flächen frei von „Unkräutern“ zu halten; bis hin zu Rodentiziden und Molluskiziden, um Nagetiere und Schnecken zu töten. Der Einsatz von „Pflanzenschutzmitteln“ hat starke Auswirkungen auf wildlebende Tiere. Zum einen werden diese direkt getötet, wenn es sich um pflanzenschädigende Läuse, Käfer oder Fliegen an den Pflanzen oder um konkurrierende Säugetiere oder Schnecken handelt. Zum anderen werden Wildtiere indirekt beeinflusst, etwa wenn durch den Einsatz von Herbiziden die Wildkräutervielfalt abnimmt und somit eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten wegfällt.
Die im konventionellen Landbau verwendeten synthetischen Stickstoffdünger sind von ihren Inhaltsstoffen her vegan, auch wenn sie aufgrund der energieaufwändigen Herstellung ökologisch fragwürdig sind. Zusätzlich werden fossile Dünger verwendet, die zwar ebenfalls vegan sind, aber oftmals nicht unter ökologischen und/oder sozialen Bedingungen hergestellt oder abgebaut werden, sei das Kaliabbau im Ural, Versalzung der Werra und Weser durch Bergwerke des Konzerns „Kali + Salz“ oder das Abtragen ganzer Inselgruppen zur Phosphatgewinnung.
Darüber hinaus verwenden auch konventionelle Betriebe oft zusätzlich Gülle oder Mist auf ihren Feldern – einerseits um den Boden zu düngen, zunehmend aber auch um die anfallenden Exkremente aus der Massentierhaltung zu entsorgen, was mittlerweile ein Problem für viele Großbetriebe darstellt. Konventionelle Großbetriebe sind heute meist stark spezialisiert und betreiben entweder Pflanzenbau oder „Tierproduktion“. Daher fällt auf den tierhaltenden Betrieben viel mehr Gülle an, als der Boden auf den eigenen Flächen aufnehmen könnte. Wenn die Gülle nicht in Biogasanlagen verwendet werden kann, wird sie auf zum Teil weit entfernt liegenden Feldern und Wiesen oft in zu großen Mengen ausgebracht. Die Folgen sind dann unter anderem Nitratauswaschung, Überdüngung von Gewässern und ein geschädigtes Bodenleben. Verursacht wird das Gülleentsorgungsproblem auch durch die ausgedehnte globale Nährstoffverschiebung. Das bedeutet, dass das Futter für die industriell gehaltenen Tiere aus anderen Ländern importiert wird. Den dortigen Böden werden mit dem Futter Nährstoffe entzogen, die sich hierzulande in den Exkrementen akkumulieren.

Fazit: In Bezug auf die Düngung können konventionelle Betriebe aufgrund der Verwendung synthetischer und fossiler Düngemittel vegan Ackerbau betreiben, sofern sie auf zusätzliche Gülle-/Mistdüngung verzichten würden. Doch schon aus dem Grund, dass diverse „Pflanzenschutzmittel“ eingesetzt und damit zahlreiche Kleintiere getötet werden, sind konventionelle Betriebe nicht vegan. Werden ökologische Aspekte mit einbezogen, liegen Nachteile des konventionellen Anbaus in der energieaufwändigen Gewinnung von fossilen und synthetischen Düngern und in den negativen Auswirkungen sowohl von „Pflanzenschutzmitteln“ als auch von einseitiger Anbaugestaltung und Gülleüberschüssen auf das Bodenleben sowie auf Wildpflanzen und wildlebende Tiere.

Ökologischer Anbau

In der ökologischen Landwirtschaft muss der Anbau viel stärker als in der konventionellen Landwirtschaft vorausschauend geplant werden, damit die Pflanzen ausreichend Nährstoffe zur Verfügung haben und nicht zu stark von Krankheiten und Insekten befallen werden. Notwendig sind beispielsweise eine vielfältige Fruchtfolge[2], vorausschauende Bodenbearbeitung und ein möglichst vielseitiges Ökosystem. Als Stickstoffquelle dient im Bio-Landbau vor allem der Anbau von Leguminosen (Pflanzen der Familie der Hülsenfrüchte, wie Klee, Wicke, Erbse, Bohne), die in Kooperation mit sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Atmosphäre für sich verfügbar machen. Zusätzlich verwenden die meisten Bio-Betriebe Tiermist als Dünger. Darüber hinaus ist die Verwendung von Schlachtabfällen als Düngemittel gängige Praxis. Im ökologischen Gemüsebau beispielsweise werden sehr oft Horn- oder Hufspäne eingesetzt, die aus den gemahlenen Klauen von Rindern und Schweinen oder den Hufen von Pferden bestehen. Sie werden als schnell wirkende Stickstoffdünger für Pflanzen mit einem hohen Nährstoffbedarf verwendet, also zum Beispiel für Tomaten und Gurken im Gewächshaus. Auch die Verwendung von Federmehl, Haarmehl und Borsten zur Düngung ist erlaubt. In der EU-Verordnung sind weiterhin Blut-, Fleisch- und Knochenmehle als organische Dünger zugelassen und werden teilweise standardmäßig im Gemüsebau eingesetzt. Diese letztgenannten „Dünger“ sind den Bioland- und Naturland-Verordnungen zufolge verboten.[3] Ebenso wie in der konventionellen Landwirtschaft dürfen auch im Bio-Anbau fossile Dünger wie Kali oder Phosphate verwendet werden.
Generell könnten viele Bio-Betriebe vegan wirtschaften, da sowohl die EU-Verordnung als auch fast alle Verbände dies implizit erlauben. Bioland bezeichnet die Tierhaltung zwar als „sinnvolles Bindeglied im Betriebskreislauf“, schließt aber Betriebe ohne Tierhaltung nicht von einer Verbandsmitgliedschaft aus. Als einziger Öko-Verband schreibt Demeter seinen landwirtschaftlichen Betrieben eine Tierhaltung vor.

Im Umgang mit „Schädlingen“ und „Unkräutern“ wird im Bio-Anbau die Bedeutung vorbeugender Maßnahmen betont und ein sich selbst regulierendes Ökosystem angestrebt. Aber auch hier gibt es zahlreiche erlaubte Anwendungen, die mit dem Töten von Tieren in Verbindung stehen. Beikräuter können im Keimlingsstadium durch Abflammen mit einer Gasflamme beseitigt werden, wobei auch Insekten, kleine Säugetiere, Kröten und andere Reptilien Schaden nehmen können. In der sogenannten biologischen Schädlingsbekämpfung werden pflanzenschädigende Insekten nicht durch „Pflanzenschutzmittel“ direkt bekämpft, sondern durch ihre natürlichen Feinde wie zum Beispiel Raubmilben oder Schlupfwespen. Als eine besondere Form von „Nutztieren“ werden diese gewerblich vermehrt und über den Versandhandel verkauft. Sie werden dann durch den Menschen gezielt in den Kulturpflanzenbestand eingebracht, um dort die „Schädlinge“ zu dezimieren. So wird aus dem direkten Töten durch Spritzmittel ein indirektes über die kontrolliert eingebrachten Insekten. Neben der biologischen Schädlingsbekämpfung werden pflanzenschädigende Insekten auch durch Duftstoffe oder Farbtafeln angelockt und getötet. Und auch wenn synthetische Pestizide im Öko-Landbau verboten sind, bleiben zahlreiche Mittel erlaubt, um gegen „tierische Schädlinge“ vorzugehen: Von Bakteriengift-Präparaten (zum Beispiel Bacillus thuringiensis) über Aufbereitungen von Neem oder Chrysanthemen als „natürliche“ Insektizide, bis hin zu Schlagfallen (also Tötungsfallen) und Giften für Mäuse und Ratten. Als Pflanzenstärkungsmittel sind außerdem unter anderem Propolis, Bienenwachs, Eiweiß, Milch und Milchprodukte erlaubt.

„Vieh“lose Öko-Landwirtschaft

Seit den 1980er Jahren wirtschaften immer mehr landwirtschaftliche Öko-Betriebe ohne eigene Tierhaltung. Dafür sind in der Regel keine ethischen Gründe maßgeblich, sondern vor allem das verstärkte Umstellen von bisher konventionell wirtschaftenden „vieh“losen Betrieben auf ökologische Wirtschaftsweise oder eine stärkere Spezialisierung von bestehenden Öko-Betrieben aufgrund von ökonomischem Druck, in deren Rahmen sie ihre Tierhaltung aufgeben. Die Bezeichnung „vieh“los bedeutet allein, dass auf dem Betrieb selbst keine „Nutztiere“ gehalten werden. Das muss aber nicht zwingend bedeuten, dass keine tierlichen Einträge in den Ackerbau stattfinden – sowohl Mist als auch gemahlene Schlachtabfälle können zur Düngung zugekauft werden. Nicht selten wird der Gründüngungsschnitt an tierhaltende Betriebe im Tausch gegen Mist abgegeben. Dass es sich dabei um verschenkte Nährstoffe handelt, darauf kommen wir später noch zurück. Letztlich werden ethische Kriterien bei Entscheidungen zum Umgang mit sogenannten Schädlingen und zur Verwendung tierlicher Zusatzstoffe im Anbau keine Rolle spielen. Insofern ist „vieh“loser Ackerbau keinesfalls gleichzusetzen mit veganem Anbau.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass der ökologische Anbau in der Regel viele Möglichkeiten für einen veganen Anbau offen lässt, ein solcher in der Praxis aber nur umgesetzt wird, wenn eine konkrete Entscheidung dafür vorliegt.

Bio-veganer Landbau als Alternative

Das bio-vegane Land- und Gartenbaukonzept wurde vom Vegan Organic Network (VON) in den 1990er Jahren in England entwickelt und hat zum Ziel, von der Tierausbeutung wegzukommen und einen nachhaltigen, umweltfreundlichen Weg des Anbaus von Nahrungsmitteln zu entwickeln. Von Beginn an beinhaltete das Konzept nicht nur den veganen Anbau, sondern umfasste auch eine alternative Sichtweise auf Marktwirtschaft, Kooperation und eine Bewegung für Landreform[4] und Umverteilung. Im Grunde werden im bio-veganen Landbau die Ideale der Bio-Landwirtschaft mit denen des Veganismus verbunden. Das heißt also, dass neben einer biologischen Anbauweise keine Tiere zum Zweck der Nahrungsmittelproduktion oder des kommerziellen Gewinns gehalten und auch keine Düngemittel vom Tier eingesetzt werden dürfen. Im bio-veganen Anbau wird kein Tier willentlich getötet, auch keine sogenannten Schädlinge. Außerdem ist es nicht erlaubt, dass im Betrieb erzeugte Produkte an andere Betriebe zum Zweck der Tierfütterung abgegeben werden.
Positiv ausgedrückt sind zentrale Standardprinzipien bio-veganer Betriebsführung: Der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und die Förderung des Bodenlebens mit Hilfe pflanzlich-organischer Stoffe, einer ausgewogenen Fruchtfolge und minimaler Bodenbearbeitung sowie die weitgehende Nutzung betriebseigener Ressourcen für die Nährstoffzufuhr anstatt importierter Hilfsmittel. Weiterhin nimmt die Förderung der wildlebenden Tiere und auch der Wildpflanzen eine zentrale Stellung ein, deren Habitate geschützt und ausgebaut werden sollen.

Geschichte des bio-veganen Landbaus im deutschsprachigen Raum

Um den bio-veganen Landbau auch im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen, hat sich Ende der 1990er Jahre der österreichische Verein BioVegaN gegründet. Dieser Verein betrieb die Internetseite biovegan.org, gab bis 2005 die Hefte Regenwurm – Die Zeitschrift für Bio- und Vegan-Interessierte heraus und kooperierte eng mit dem englischen VON. BioVegaN ist heute nicht mehr aktiv und hat die Regenwurm-Hefte und die Internetdomain der Veganen Gesellschaft Österreich übertragen, welche deren Nutzung dem heute länderübergreifenden Biologisch-Veganen Netzwerk (BVN) überlässt, das sich Anfang 2001 in Deutschland gegründet hat.
Während das VON bereits eigene Standards für den Anbau entwickelt hat, um möglichst vielen kommerziellen Erzeuger*innen Richtlinien an die Hand zu geben, mit deren Hilfe sie ihren Betrieb auf eine bio-vegane Produktion umstellen und die so erzeugten Produkte über ein eigenes Label, das Stockfree Organic Symbol, vermarkten können, ist der bio-vegane Anbau im deutschsprachigen Raum bisher noch nicht sehr bekannt, und es dürften kaum mehr als eine Handvoll Betriebe sein, die nach den Richtlinien des VON wirtschaften.

Pflanzen als Nährstofflieferanten in der Landwirtschaft

Wie aber kann ein Anbau gestaltet werden, der ganz ohne tierliche Düngemittel auskommt und bei dem keine Tiere absichtlich getötet werden? Vor allem in Zusammenhängen rund um die Öko-Landwirtschaft schlägt einer*m bei Erwähnung des bio-veganen Landbaus starke Skepsis entgegen. Sehr hartnäckig hält sich beispielsweise die Behauptung, Bio-Landwirtschaft sei ohne tierliche Dünger nicht möglich, und es wird so dargestellt, als gäbe es alternativ nur Kunstdünger. Die Tiere seien nötig, um den Nährstoffkreislauf zu schließen, da nur sie Gras und Kräuter verwertbar machen würden und ihr Dung zur Düngung notwendig sei. Dem ist zu antworten: Klar geht es auch ohne Tierhaltung und -mist! Wie funktioniert denn der natürliche Nährstoffkreislauf? Pflanzen wachsen mit Hilfe von Sonnenlicht, Wasser (Regen) und Kohlendioxid, aus dem sie Kohlenstoff bilden. Weiterhin brauchen sie Stickstoff aus der Luft und Mineralien aus dem Boden, die sie jeweils mit Hilfe der Bodenorganismen aufschließen. Aus abgestorbenen Pflanzenteilen ernähren sich die unzähligen Bodenlebewesen: Zunächst werden die organischen Substanzen von Bodentieren wie Regenwürmern, Käfern und Milben zerkleinert und anschließend von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen in Humus umgewandelt. Durch die Bodenbearbeitung wird auf Ackerflächen Humus abgebaut und die darin enthaltenen Nährstoffe werden schließlich wieder von den Pflanzen aufgenommen. Für diesen Kreislauf werden „Nutztiere“ überhaupt nicht benötigt, vielmehr hängen sie von ihm ab. Sie essen die Pflanzen und scheiden nur einen Bruchteil der in den Pflanzen enthaltenen Nährstoffe wieder aus. Den anderen Teil brauchen sie für ihr Wachstum und ihre Körperfunktionen. Dabei produzieren sie Wärme sowie klimaschädliche Atmungs- und Verdauungsgase.

Bild von mit Gras gemulchten Pflanzenreihen (vor allem Spinat)

Humus kommt von Pflanzen

Anstatt also die Nährstoffe zu verfüttern und die nährstoffreduzierten Ausscheidungen zum Düngen zu nehmen, können sie den Nahrungspflanzen auch gleich zur Verfügung gestellt werden. Hierfür kommen mehrere Möglichkeiten in Frage: Gründüngung (das heißt: Anbau von Gras, Klee, Luzerne oder anderen Grünpflanzen, die den Boden bedecken und Blattmasse und Stickstoff verfügbar machen), pflanzenbasierter Kompost, Terra Preta oder Mulch. Auch Ackerbohnen oder Lupinen können zu Schrot vermahlen und an beliebiger Stelle zur Düngung verwendet werden, anstatt im Futter zu landen. Diese Möglichkeiten werden im Bio-Anbau bereits verwendet, aber bisher meist nur in Ergänzung zum Tiermist. Apropos Tiermist: Auch das kohlenstoffreiche Stroh aus dem Getreideanbau findet im bio-veganen Anbau Verwendung – anstatt als Einstreu, kann es als Mulch dienen.
Um keinen langfristigen Rückgang des Humusgehalts und damit einen Verlust an Bodenfruchtbarkeit zu bewirken, muss beständig eine ausreichende Zufuhr an organischer Substanz in den Boden erfolgen. Im Bio-Anbau wird dazu meist der strohreiche Mist von „Nutztieren“ verwendet.
Dass „vieh“los wirtschaftende Betriebe oft eine abnehmende Bodenfruchtbarkeit aufweisen, hängt mit einer nicht ausreichend ausgefeilten Anbaugestaltung zusammen. Dort wird die gemähte Gründüngung meist als Futter an tierhaltende Betriebe gegeben, oder der Grünschnitt wird vor Ort liegen gelassen. Stattdessen könnte der Kleegrasschnitt auf betriebseigenen Flächen sinnvoll genutzt werden, etwa zu Heu getrocknet und anschließend ebenfalls als Mulch verwendet, mit anderen Pflanzenresten zu Kompost verarbeitet oder als Häcksel in den Boden eingearbeitet werden. Damit würden die darin angereicherten Nährstoffe dem Boden direkt zugeführt, ohne den verlustreichen Umweg über das Tier zu gehen. Diese Verfahren wurden in den letzten Jahren im Rahmen der agrarwissenschaftlichen Forschung zu „vieh“losem Ackerbau weiterentwickelt und sind zum Teil schon praxisreif[5] Im bio-veganen Anbau werden sie auf einzelnen Betrieben bereits seit Jahrzehnten umgesetzt. Mit besserer landwirtschaftlicher Beratung und mit Verbreitung von angepassten Methoden könnte der „vieh“lose Ackerbau verbessert werden, und auch der bio-vegane Anbau könnte von den neuen Erkenntnissen profitieren.

Umgang mit „Schädlingen“

Ein einseitiges Auftreten von Schadinsekten wird im bio-veganen Anbau als Zeichen eines nicht vorhandenen Gleichgewichts zwischen „Schädlingen“ und ihren Gegenspielern gesehen, und es werden Überlegungen nach dem Grund dafür angestellt, zum Beispiel eine zu einseitige Anbaugestaltung. Die Grundannahme ist, dass Vielfalt Stabilität schafft und Risiken vermeidet. Im Gegensatz zum konventionellen (und in Teilen dem ökologischen) Ansatz, wo Insektizide sowohl die nützlichen als auch die Schadinsekten töten, versucht der systembasierte bio-vegane Ansatz ein Verständnis für die vielfältigen Interaktionsnetzwerke zu entwickeln. Beispielsweise ist die vollständige Auslöschung von Schadinsekten gar nicht wünschenswert, da andere Insekten auf sie als Nahrung oder Brutstelle angewiesen sind und ohne sie nicht überleben könnten. Oder das Beispiel Schnecken. Abseits von Schneckenkorn oder anderen Tötungsansätzen bietet der Systemansatz mehrere Möglichkeiten: Kurzfristig zum Beispiel das regelmäßige Hacken des Bodens und langfristig die Förderung der natürlichen Gegenspieler. Ein Teich lässt Molche ansiedeln, langes Gras zieht Blindschleichen an, und Haufen von Blättern und Zweigen bieten Igeln ein Versteck. Tausendfüßler und Käfer essen Schneckeneier, deshalb sollten sie mit Unterschlupfmöglichkeiten und Streifen von Wildpflanzen gefördert werden. Im bio-veganen System sind also Wildtiere und -pflanzen explizit erwünscht.

Flächenumnutzung und mehr Raum für Natur und Wildtiere

Blühstreifen auf dem Gärtnerhof Bienenbüttel

Heute wird ein Großteil der Ackerfläche für die Tierhaltung benutzt. In Deutschland werden zur Zeit rund 61 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche für die Erzeugung von Futtermitteln landwirtschaftlicher „Nutztiere“ verwendet. Das sind in absoluten Zahlen rund 10,4 Millionen Hektar, von denen knapp die Hälfte aus Wiesen und Weiden besteht.[6] Von Kritiker*innen kommt immer wieder das Argument, Landwirtschaft ganz ohne Tierhaltung sei nicht erstrebenswert, weil dadurch alte Kulturlandschaften wie zum Beispiel die Heide oder die Alpenwiesen verschwinden würden. Auch sei die Artenvielfalt auf extensiv bewirtschafteten Grünflächen am höchsten und nehme mit fortschreitender Sukzession[7] ab,[8] was für eine extensive Beweidung spreche. Zunächst: Durch eine Verbreitung der vielseitigen, veganen Ernährung und einen entsprechenden Landbau würde sich die Kulturpflanzenvielfalt auf unseren Äckern enorm erweitern. Die Landschaft würde ganz im Gegensatz zu Mais-, Raps- und Getreidewüsten wieder bunt werden. Unter anderem Sonnenblumen, Lein, Buchweizen, Hanf, Erbsen, Bohnen, Linsen, Mohn und vielfältigstes Gemüse würden die Äcker bewachsen. Auch Grünland hätte seinen Platz. Es könnte Mulch und Rohstoffe zur Kompostierung liefern, mit Nuss- und Obstbäumen oder schnell wachsenden Gehölzen bepflanzt werden, die ökologische Nischen schaffen und ebenfalls Energie liefern. Das Gras könnte zudem in Biogasanlagen zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt werden. Auch der Natur und den Wildtieren, die durch Kulturflächen und Weiden weitgehend verdrängt wurden, könnte wieder mehr Raum gegeben werden. Besonders in den Fällen, in denen der Anbau von Nahrungspflanzen schwierig ist, etwa auf steilen Bergwiesen, wäre zu überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, das Grünland der Natur zurückzugeben. Auch wiederkäuende Wildtiere wie Rehe, Mufflons, Rothirsche oder Wisente nutzen Gras als Nahrung, halten dadurch die Landschaft ein Stück weit offen und begrenzen somit die Verbuschung und Wiederbewaldung. Und das tun sie um so mehr, je weniger Jagddruck oder andere Stressfaktoren sie in den Wald flüchten lassen.

Argumente, dass der Kontakt zu „Nutztieren“ und die Erhaltung der Kulturlandschaft erstrebenswert seien, zeigen vor allem eine anthropozentrische Sichtweise sowie das Bedürfnis, an dem Bestehenden festzuhalten, anstatt fantasievoll die Möglichkeiten in der Utopie zu sehen. Zynisch ausgedrückt: Ist es wirklich pädagogisch wertvoll oder erstrebenswert, eingesperrte Tiere anzugucken, die dem Streichel- und Kontaktbedürfnis der Menschen so lange ausgeliefert sind, bis sie letztlich doch umgebracht werden? Mal angenommen, Tiere würden nicht mehr mutwillig als „Schädlinge“ oder bei der Jagd getötet, und größere Flächen stünden den wildlebenden Tieren zur Verfügung. Dann könnte sich eine intensivere und gleichberechtigtere Form des Kontakts zwischen Menschen und wildlebenden Tieren ergeben. Kulturlandschaften haben sich im Laufe von gesellschaftlichem Wandel immer verändert – deshalb werden sie auch so genannt. In einer veganen Gesellschaft würden sie sich weiter verändern, was auch sehr bereichernd sein kann.

Wie verbreitet ist der bio-vegane Anbau?

Explizit bio-vegan wirtschaftende Höfe gibt es im deutschsprachigen Raum und weltweit bisher nur wenige. In Deutschland[9] und den USA sind es je etwa zehn bio-vegan wirtschaftende Betriebe, die in einem der Netzwerke assoziiert sind, in Kanada etwa fünf, in Großbritannien und Frankreich je vier, in Österreich zwei und in Irland, Spanien, Hawaii und Neuseeland je etwa einer.[10] Hinzu kommen viele kleine und größere Selbstversorger*innenprojekte, deren Zahl seit einigen Jahren ansteigt.
Faktoren, die den bio-veganen Landbau erschweren, sind zum einen agrarpolitische Erschwernisse, die den Biolandbau allgemein betreffen, wie die Subventionspolitik, die vor allem Großbetriebe fördert, oder fehlender Zugang zu Anbauflächen. Viele Betriebe haben kein Interesse, die vegane Zielgruppe anzusprechen, was neben der fehlenden ethischen Motivation vielleicht auch an der zu geringen Nachfrage liegt. Auf der Nachfrageseite besteht vor allem ein Informationsdefizit – hier sind die Veganverbände und einzelnen (Tierrechts-)Gruppen aufgerufen, Aufklärungsarbeit zu leisten und über die veganen Anbaumethoden zu berichten.

Es gibt einzelne Betriebe, die bereits seit Jahrzehnten bio-veganen Anbau betreiben, aber insgesamt ist die Erfahrung auf diesem Gebiet bislang noch sehr begrenzt. Der Anbau ist an jedem Standort unterschiedlich; es gibt kein allgemeingültiges Rezept. Bis sich ein funktionierendes Anbausystem eingestellt hat, muss über Jahre hinweg einiges ausprobiert werden. Das Anlegen von Hecken und Baumreihen beispielsweise ist mit viel Arbeit und Kosten verbunden; außerdem ist dadurch weniger Fläche für den Anbau vorhanden. Für einen Betrieb muss sich das bezahlt machen, da die gesamte Landwirtschaft den kapitalistischen Marktgesetzen ausgesetzt ist. Dies macht es oft schwierig, die Grundideen auch umzusetzen, und bietet wenig Spielraum, mit neuen Anbauverfahren zu experimentieren. Um einen Ausweg zu schaffen, umfasst das bio-vegane Konzept auch alternative Wirtschaftswege, beispielsweise die solidarische Landwirtschaft, bei der sich Gärtner*innen und Begärtnerte in einer Kooperation zusammenschließen und damit ein Stück unabhängig von den Marktpreisen machen.

Den bio-veganen Landbau fördern!

Allen Interessierten – ob Erzeuger*innen oder Verbraucher*innen – stellt das BVN die bio-veganen Standards des VON in übersetzter Fassung auf seiner Internetseite zur Verfügung. Diese umfassenden Richtlinien sind so angelegt, dass möglichst viele Höfe sich an einer Umstellung auf die bio-vegane Wirtschaftsweise beteiligen können. So gibt es neben verbotenen und empfohlenen Betriebsmitteln und -methoden auch solche, die zulässig oder nur eingeschränkt zulässig sind, damit Betriebe, die noch nicht alle Idealvoraussetzungen erfüllen, nicht an einzelnen Punkten scheitern müssen.

Es gibt viele Möglichkeiten, an einer Verbreitung und Förderung des bio-veganen Anbaus mitzuwirken. Fragt Gärtnereien in eurer Umgebung, wie sie düngen und ob sie vegane Alternativen einsetzen können! Informiert andere darüber, dass bio-veganer Anbau möglich ist und erzählt von den Vorteilen! Schreibt Leser*innenbriefe, wenn wieder einmal alte Mythen aufgetischt werden! Oder experimentiert selbst mit bio-veganem Anbau im Garten oder auf dem Balkon. Auf der Homepage des BVN findet ihr weitere Möglichkeiten, euch einzubringen. Kommt ins Forum oder schreibt uns eine Mail. Wir freuen uns über Kommentare, Ideen und Menschen, die mitmachen wollen!

Das Biologisch-Vegane Netzwerk
Inspiriert vom Vegan Organic Network gründete sich 2001 in Deutschland das Biologisch-Vegane Netzwerk. Ziel war und ist die Verbindung der Ideale des Veganismus mit denen des Ökologischen Landbaus zur Förderung und Entwicklung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion ohne Tierausbeutung. Zu diesem Zweck wurden bereits Hofbefragungen durchgeführt und die bio-veganen Anbaurichtlinien aus England übersetzt. Auf der neu aufgelegten Webseite biovegan.org finden sich im „Infopool“ vielfältige Informationen rund um den bio-veganen Land- und Gartenbau und die FAQs – unter anderem mit Tipps, wie jede*r Einzelne die bio-vegane Idee verbreiten kann. Es gibt ein Forum für den Austausch von Praktiker*innen und anderen Interessierten, ferner können Blogartikel geschrieben und per Newsletter abonniert werden. Über eine Mailingliste wird über Termine, Anfragen und neue Mitglieder informiert und werden aktuelle Themen diskutiert. Für die Zukunft ist auch eine Netzwerkkarte angedacht, auf der regionale Einkaufsmöglichkeiten, Erzeuger*innen, (andere) Selbstversorger*innen und Gemeinschaftsgärten zu finden sein werden.

Biologisch-Veganes Netzwerk (BVN)
www.biovegan.org
biovegan-de@lists.riseup.net

Fußnoten:

  1. [1] Der Begriff „Vieh“ wird im speziesistischen Sprachgebrauch abwertend benutzt. Er hebt die Sicht auf die Tiere als rein ökonomische Faktoren hervor. Der Begriff „viehloser Landbau“ ist verbreitet und beschreibt eine Betriebsführung, die aus wirtschaftlichen und/oder betriebsorganisatorischen Beweggründen geleitet ist. Der bio-vegane Anbau geht in seinen Anforderungen weit darüber hinaus und ist zudem ethisch motiviert.
  2. [2] Fruchtfolge bezeichnet die zeitliche Aufeinanderfolge unterschiedlicher Kulturpflanzen auf einer bestimmten Fläche.
  3. [3] Die Grundlage für den Anbau und die Verarbeitung aller in der Europäischen Union gehandelten Bio-Produkte ist heute die „EU-Verordnung zum Ökologischen Landbau“ von 2007. Darüber hinaus sind viele landwirtschaftliche Betriebe und verarbeitende Unternehmen einem der Bio-Verbände angeschlossen. Diese Anbauverbände haben oft einen unterschiedlichen historischen Hintergrund oder sind regional beziehungsweise produktspezifisch ausgerichtet. In Deutschland sind Bioland, Biopark, Naturland und Demeter die größten Anbauverbände, wobei Demeter als Verband der sogenannten bio-dynamischen Wirtschaftsweise eine anthroposophische Grundlage hat (in der TIERBEFREIUNG findet ihr auch „Eine kurze Kritik der Anthroposophie“). Die EU-Verordnung stellt eine Minimalforderung dar und wird oft auch als „Öko-light“ bezeichnet, da die Vorgaben oft hinter denen der Bio-Verbände zurückliegen.
  4. [4] Landreform bedeutet eine Änderung des Zugangs zu Landnutzungsrechten, oft ist damit eine gleichmäßigere beziehungsweise „gerechtere“ Verteilung der Landflächen und die Umverteilung der Landflächen von Großbetrieben auf viele Menschen gemeint.
  5. [5] Siehe dazu „Gründüngung mal anders“ im Bioland-Fachmagazin 02/2011, http://archiv.bioland.de/fileadmin/bioland/file/verlag/Zeitschrift/leseprobe.pdf“.
  6. [6] Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn, Hans-Josef Fell, Cornelia Behm, Ulrike Höfken und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 16/4930 – 14. Mai 2007 – Frage 41, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/16/049/1604930.pdf.
  7. [7] Sukzession bedeutet: Verbuschung und Übergang zum Wald.
  8. [8] Gottfried Briemle (2006): „Landschaftsökologisch sinnvolle Mindestpflege von artenreichem Grünland und dessen erfolgsorientierte Bewertung“. In: Karin Reiter, Andreas Schmidt und Ursula Stratmann (Bearbeitung): … Grünlandnutzung nicht vor dem 15. Juni … Sinn und Unsinn von behördlich verordneten Fixterminen in der Landwirtschaft. BfN-Skripten 124, 2004, Seite 33 bis 56, www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/skript124.pdf. Briemle schreibt auch „Fachartikel“ über „Die Bedeutung der Astrologie aus der Sicht der Geisterwelt.“ Ob dies seine fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der Grünlandwissenschaften einschränkt, können wir nicht einschätzen.
  9. [9] Würden die bio-veganen Standards zugrunde gelegt, wäre diese Anzahl vermutlich kleiner. Von einer neu gegründeten Interessengruppe wird demnächst die alte Liste der vegan wirtschaftenden Betriebe erweitert beziehungsweise überarbeitet werden.
  10. [10] Siehe dazu: www.vegeculture.net, www.goveganic.net, www.veganorganic.net, auch nach eigenen Quellen.
Schreibe ein Kommentar oder setze einen Trackback auf deine Seite.

3 Antworten zu “Bio-veganer Landbau – Wie (un)vegan ist der Anbau von Nahrungsmitteln?”

  1. steffi sagt am

    hallo,

    interessanter Artikel!
    Eine Bitte: habt ihr Kontakte bzw. den Namen des erwähnten bioveganen Hofes in Spanien?

    Danke und lieben Gruß
    Steffi

  2. daniel sagt am

    Hallo Steffi,

    ich denke, es handelt sich um diesen Ort: http://www.ecoforest.org/mission.shtml
    Es ist der Seite aber nicht zu entnehmen, ob dort überhaupt seit 2013 noch veganer Landbau betrieben wird …

  3. roots of compassion blog » » Vegan Gärtnern sagt am

    […] über bioveganen Landbau […]

Schreibe eine Antwort

CAPTCHA - bitte Wert eingeben - please enter a value :