Soliaktion für tierretter.de

written on 18th of Oktober 2017 in Soli-Aktionen.

Vor ca. zwei Jahren haben wir bereits einmal eine Spendenaktion für tierretter.de gemacht – dieses Jahr wollen wir ein weiteres Mal für die Arbeit der tierretter sammeln. Das Interview zur ersten Aktion über die Arbeit des Vereins findet ihr hier.

Dieses Mal spenden wir 10 % des Gesamtwertes eurer Bestellungen im Zeitraum vom 19. Bis 21. Oktober an tierretter.de!

Kleiner, aber wichtiger Hinweis: In den verlinkten Videos und auf den Fotos erwarten euch angesichts der Thematik unschöne Bilder von leidenden und toten Tieren aus verschiedenen Recherchen.

Christian, was hat sich für euch in den letzten zwei Jahren verändert?

Vor zwei Jahren standen wir mit der Vereinsarbeit noch ganz am Anfang, jetzt blicken wir schon auf eine dreijährige Vereinsgeschichte zurück. Wir haben über 30 Infostände gemacht, über 20 Vorträge gehalten und wir haben viele verschiedene Aufnahmen veröffentlicht und Filmaufnahmen zu über 20 Fernsehbeiträgen beigesteuert. Wir hoffen, dass viele Menschen sich diese Bilder auch zu Herzen genommen haben und reflektieren, dass sie mit ihrem Konsumverhalten diese Tierquälerei direkt subventionieren. Besonders gefreut hat uns, dass wir in zwei Beiträgen direkt Stellung zu Tierbefreiungen nehmen konnten und wir in einem Fall sogar von einem Fernsehteam bei der Befreiung von über 20 Hühnern begleitet wurden. Denn gerade bei solchen Beiträgen ist es möglich unsere Botschaft unmissverständlich klar zu machen: Es geht uns nicht darum, dass Haltungsbedingungen verbessert werden müssen, es geht darum, dass die Ausbeutung endgültig enden muss.

Ein Mann filmt im Dunkeln mit Kamera und Lampe dicht stehende Schweine in einem Schweinestall
tierretter.de-Aktivist bei der Arbeit

Der Verein ist durch diese Beiträge bekannter geworden, das merken wir auf Strassenfesten, an dem Feedback auf unseren Kanälen, aber tatsächlich bei der Gegenseite und Lobbyverbänden der tierhaltenden Landwirtschaft. Auf einmal taucht unserer Vereinsname auch in Grafiken über die Vernetzung der ’Szene‘ auf, Schweineverbände schicken uns Fragebögen auf Grundlage von diffamierenden Trugschlüssen und Gesichter unserer Aktivisten tauchen in Foto-Collagen über die angeblich schlimmsten Aktiven der Tierrechtsszene auf. Tatsächlich schöpfen wir besonders aus diesen Gegenreaktionen viel Kraft. Wir und unsere Arbeit stellen anscheinend eine ‚Gefahr‘ dar – und das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Arbeit Früchte trägt.

Aber für euch gefährliche Situationen sind daraus noch nicht entstanden?

Nicht wirklich, wir sehen das gelassen. Wenn Vereine eine solche Arbeit wie wir machen, muss damit gerechnet werden, dass es Gegenwehr geben wird und diese auch zum Teil persönlich wird. Was bleibt einer Industrie, die Milliarden mit der Ausbeutung und dem Mord von Lebewesen verdient auch anderes übrig, wenn Menschen ihr Tun offenlegen? Alle guten Argumente haben wir: Tierschutz, Umwelt, Welthunger, Klima – der Fleischindustrie bleibt ja gar nichts anderes übrig als zu solchen Mitteln zu greifen.
Wenn einzelne Tierwirte und Tierwirtinnen in vorschnellen Reaktionen Morddrohungen (ebenfalls innerhalb der letzten zwei Jahre passiert) oder üble Beleidigungen aussprechen habe ich dafür sogar Verständnis. Das kommt ja auf beiden Seiten, auch auf denen der Tierrechtler*innen vor. Wir stehen für Gewaltlosigkeit und einen offenen Diskurs ein, deswegen thematisieren wir das auch, wenn es auf unseren Seiten zu sowas kommt. Schön ist das nicht und wir alle sollten uns dafür einsetzen, dass sowas endet. Menschlich kann ich das aber verstehen, wenn bei den Veganer*innen die Emotionen angesichts der Bilder hochkochen, oder eben auch bei den tierhaltenden Bäuer*innen, wenn das Eis immer dünner wird.
Was ich aber tatsächlich nicht nachvollziehbar finde ist, wenn große Vereine der Gegenseite, oder hochrangige Stellvertreter*innen Lügen verbreiten, völlig unangemessene Vergleiche ziehen oder absolut haltlose Unterstellungen äußern. Ich hätte gedacht, dass sie klüger wären und selber merken, wie peinlich das ist. Da hab ich mich jedoch getäuscht.

Vielleicht weil die Erfahrung, zum Beispiel aus mehreren Wahlen der letzten Zeit, zeigt, dass man mit Falschinformationen durchaus Erfolg haben kann?

Ich glaube, dass das keine bewussten Entscheidungen sind, sondern das Diskussionsklima im gesamten in den letzten Jahren gewandelt hat. Die Wiederkehr des Populismus und das Entstehen von ‚Fakenews‘ sind da nur zwei Faktoren. Ich glaube, dass Social-Media-Plattformen im Gesamten einen massiven Einfluss haben. Auf einmal kann jede und jeder sich an quasi jeder Diskussion beteilige, selbst die abstrusesten Argumente liefern und irgendwer wird schon applaudieren.
Grundsätzlich ist es ja total begrüssenswert, dass auf einmal mehr Austausch stattfinden kann, jede und jeder sich beteiligen kann – das Klima der Diskussionen hat darunter aber sehr gelitten. Dabei spielt auch die Unmittelbarkeit eine Rolle, im Newsfeed wird irgendwas gesehen und nur einen Klick weiter kann der Senf dazugegeben werden – und das wird auch getan. Emotionen, Gefühle oder eben auch Fakten werden nicht mehr reflektiert, hinterfragt. Stattdessen wird dem ersten Gefühl nachgegangen und dieses dadurch auch oft erst manifestiert. Ich sehe das aber ganz klar als ein Problem, dass wahrscheinlich die gesamte Gesellschaft umfasst und dadurch natürlich auch im Mikrokosmos der Diskussion „Tierrechte vs. Tiernutzung“ eine Rolle spielt.

Kannst du ein paar Beispiele für die Unterstellungen geben, mit denen ihr konfrontiert seid?

Ein Mann filmt eine Schubkarre mit mehreren Schweineleichen
tierretter-Rechercheur in der Schweinezucht
Wasserleben
Blick in eine Mülltonne mit ganz vielen toten Ferkeln
Tote Ferkel in der Schweinezucht Wasserleben
Zwei Schweine, eines mit dem Hinterteil zur Kamera. Man sieht, dass sein Schwanz abgeschnitten wurde und eine fiese Wunde hinterlassen hat
Schweine auf dem Hof Schulze-Föcking

Die Industrie spült bei neuen Veröffentlichungen von Aufnahmen aus Tierställen fast immer das gleiche Repertoire an Argumenten ab. Dabei gibt es einerseits die inhaltlichen Argumente, dass es entweder ja alles nur Einzelfälle seien, oder gerade zu einem Zeitpunkt in dem Stall gefilmt wurde wo eine total außergewöhnliche und einzigartige Situation im Stall herschte. Und dann gibt es die konfrontativen, offensiven Argumente, mit denen versucht wird, die Ersteller*innen der Videos in ein schlechtes Licht zu rücken.
In der letzten Zeit kam dabei beispielsweise immer wieder das ‚Spendenmafia‘ – Argument, bei dem den Vereinen unterstellt wird, dass alles ja nur für die Spendengelder zu machen. Das ist natürlich (und besonders bei uns als Verein, der nicht einmal aufwendig um Spenden wirbt) vollkommen abstrus! Wir haben nicht einen einzigen Hauptangestellten, sondern vor allem Aktive, die ihre Freizeit für die Tierrechtsarbeit investieren. Von einer persönlichen Bereicherung oder ähnlichem zu sprechen ist schlichtweg diffamierend.
Natürlich ist es tatsächlich so, dass nach größeren Veröffentlichungen auch Spenden den Verein erreichen: Und zwar, weil unsere Arbeit für Menschen sichtbar wird, für gut und unterstützenswert erachtet wird und diese Menschen genau diese Recherchearbeit unterstützen möchten. Und das ist was wir mit unseren finanziellen Mitteln machen – unsere Arbeit fortführen. Und das ist ja der Punkt – die Gegenseite möchte diese Arbeit unterbinden und wenn uns Menschen Geld spenden, macht das uns möglich weiter zu arbeiten. Abgesehen davon spenden die Menschen ja freiwillig, dabei unterschlagen die Tierwirte und Tierwirtinnen gerne, dass bsplw. die Arbeit der Landwirtschaft durch erhebliche Summen subventioniert wird – und da wird kein Mensch gefragt ob er oder sie das überhaupt möchte oder nicht.
Letztens wurde uns vorgeworfen wir würden einen eigenen Rechtsstaat neben dem eigentlichen erstellen. Auch das ist an den Haaren herbeigezogen – wir üben keine ‚Selbstjustiz‘ oder ähnliches sondern suchen die öffentliche Diskussion. Witzigerweise steht dieses Argument auch in direktem Widerspruch zu einem anderen Argument, das immer wieder auftaucht – nämlich, dass wir doch lieber unsere Aufnahmen direkt und wahrscheinlich am liebsten ausschließlich an die Veterinärbehörden weitergeben sollen. Denn dann wären wir ja tatsächlich nur der verlängerte und selbsternannte Arm der Behörden – wir erstellen und veröffentlichen diese Aufnahmen aber gerade FÜR den gesellschaftlichen Diskurs und das ist genau das, was einen zivilen Ungehorsam definiert und das ist genau das, was die Fleischindustrie stört: Dass Menschen diese Aufnahmen sehen.

Zwei Menschen von tierretter.de im Dunkeln mit Puten auf den Armen
Von den tierrettern befreite Puten

Im letzten Interview sind wir nicht besonders darauf eingegangen, aber ein paar wenige Glückliche, die ihr bei euren Recherchen findet, dürfen nach den Recherchen ihr Leben auf einem Lebenshof weiterführen. Angesichts des Elends ist die Entscheidung, wen ihr mitnehmt, sicherlich nicht einfach – wie trefft ihr diese Entscheidung?

Das ist immer ein moralisches Dilemma. Wir machen diese Arbeit, weil wir glauben, dass kein Mensch über Leben und Tod entscheiden sollte. Und dann stehen die Aktiven in Anlagen mit zehntausenden Tieren und haben nur Platz für einige wenige Hühner. Auf einmal stehen die Aktiven vor genau dieser Entscheidung: Wer wird mitgenommen und kann leben, wer verbleibt in der Anlage und ist somit dem sicheren Tod ausgeliefert.
Ich glaube es ist sinnvoll sich bei den Aktionen auf die zu konzentrieren, die gerettet werden können und im Anschluss aus dem Gedanken, dass viele tausende zurückgelassen wurden, Motivation für die nächste Aktion zu schöpfen.

Warum ist es überhaupt wichtig für euch, neben dem Filmen und Veröffentlichen auch einige wenige Tiere mitzunehmen?

Open Rescue 2017: 34 Tiere gerettet

Jedes Leben zählt. Und jedes Tier, dass aus dem Ausbeutungssystem gerettet werden kann ist es wert. Gleichzeitig ist jedes Tier, dass in dem System stirbt eins zu viel. Tierbefreiungen bleiben dabei vor allem dennoch ein symbolischer Akt. Einige wenige Tiere stehen gegen Millionen. Deswegen veröffentlichen wir diese Aktionen auch – diese Tiere sollen zu Stellvertreter*innen für all jene werden, die in den Anlagen sterben. Befreite Tiere können den Schlachtstatistiken wieder ein Gesicht geben, sie können zeigen, wie sich die Tiere verhalten, wenn sie nicht eingepfercht sind.

In den letzten Jahren wurde und wird in Teilen der Tierrechtsbewegung viel über Effektivität diskutiert. Drei Tiere aus einer Mastanlage zu befreien und sie ggf. mehrere hundert Kilometer umherzufahren wäre nach deren Maßstäben wohl eher nicht effektiv hinsichtlich des Rettens von Tieren angesichts der schieren Menge, die jeden Tag sterben. Von der Arbeit, die auf den Höfen anfällt, um diese wenigen Tiere am Leben zu erhalten, ganz zu schweigen. Diese Aspekte sind dabei leicht messbar, nicht aber der von dir erwähnte symbolische “Stellvertreter”-Aspekt. Wie steht ihr zu diesem Thema?

Natürlich kann und sollte Effektivität bei der Arbeit eine Rolle spielen. Aber die Ausmaße, die diese Diskussion in den letzten Jahren angenommen hat, sind unseres Erachtens haarsträubend. Tierbefreiungen sind ein gutes Beispiel dafür. Natürlich gibt es Zeit und Kosten, die relativ genau benannt werden können – der ‚Output‘ einer solchen Aktion dagegen kaum bis schwierig. Die ganze Diskussion beruht aber auf Messbarkeit, es ist aber schlichtweg nicht alles messbar. Die Entscheidungen sich vegan zu ernähren sind beispielsweise meiner Ansicht nach immer multifaktoriell und (so gut wie) niemals herunterzubrechen auf einen Moment. Natürlich kann es sein, dass, nachdem ein Mensch auf der Straße von einem freundlich auftretenden, gut gelaunten Aktivisten mit dem Angebot zu einer Vegan-Whatever-Week besonders häufig dazu neigt, dann auch vegan zu werden – und natürlich ist das auch wichtiger Aktivismus. Aber die Entscheidung des Menschen wird vielleicht von der Aktion getriggert sein, aber nur weil er ganz viele Einzelmomente in der Vergangenheit hatte, die ihn dazu geleitet haben. Deswegen halte ich es für falsch daraus zu schließen, dass alles andere weniger effektiv sei.
Abgesehen davon, dass ich die Berechnungen teilweise für falsch, einseitig oder eben naiv halte, geht auch dieser gesamte Gedanke in eine komische Richtung. Denn da werden tatsächlich schamlos Euro in gerettete Tiere aufgewogen, da gibt es Seiten, die ‚besonders spendenwürdige Vereine‘ empfehlen – und das sind natürlich nur jene Vereine die nach dem 1×1 der Effektivität handeln, die irgendwann mal irgendwer so festgesetzt hat. Das ist eine Kapitalisierung von Aktivismus, der mit einer gefährlichen Elitenbildung einhergeht, bei der einfach auch viele hintenüber fallen. Nehmen wir beispielsweise Menschen, die sich für Taubenschutz einsetzen. Da gibt es in quasi jeder Stadt Menschen die ihre gesamte Freizeit und jede Menge privater finanzieller Mittel in Taubenschutz stecken. Das ist eine unheimlich wichtige Arbeit – denn der Tierrechtsgedanke bedeutet ja genau da: Sich um JEDES Lebewesen zu kümmern.
Und dann kommen ein paar große Vereine und kluge Köpfe und sagen: Du rettest da nur 10 Tauben, dein Aktivismus ist ineffektiv. Das würde natürlich so explizit nie ausgesprochen werden, aber das ist das, was zwischen den Zeilen steht. Dabei sind es diese 10 Leben wert gerettet zu werden, und der Aktivismus dieser Menschen ist genauso wichtig wie der von allen anderen auch. Wir brauchen eine Bewegung die sich vollumfänglich einsetzt und eben auch die Utopie, die wir fordern, bereits praktisch so gut wie möglich umsetzt. Dazu gehören Lebenshöfe, dazu gehört Taubenschutz, und dazu gehört eben auch den ‚Wert‘ eines Tieres nicht hochzurechnen – egal ob in Profit oder Effektivität.

In dieser Hinsicht ist wahrscheinlich auch eure Arbeit schwer zu beurteilen. Zwar könnt ihr euch Einschaltquoten einzelner Sendungen anschauen, aber wie stark der Impuls eurer Recherche ist, ist dann doch schwer nachzuvollziehen, oder?
Wodurch bekommt ihr oder holt ihr euch Bestätigung, dass eure Recherchearbeit sinnvoll ist und etwas bewegt?

Natürlich gibt es Zahlen, an denen so etwas gemessen werden könnte: Zugriffszahlen auf Videos bei Youtube, Einschaltquoten der Presseberichte, Likes unter Facebook-Posts. Aber das ist alles und nichts. Wenn es gewollt wäre könnte das von uns auseinandergenommen und analysiert werden – ob das wirklich verwertbare Aussagen bringt, ist etwas anderes. Wir halten es einfach für wichtig, dass die Menschen sie selbst bleiben beim Aktivismus, sich nicht verstellen und authentisch sind! (Außer sie sind Rassisten oder ähnliches, dann sollten sie nicht sie selber sein, sondern lieber wer anders – aber nicht nur beim Aktivismus, sondern insgesamt).
Wir nehmen in Münster auch öfter Tiernotrufe an. Menschen finden ein Tier in Not und rufen uns an – wann immer es geht, fahren wir raus und versuchen zu helfen. Abgesehen davon, dass wir es als unsere Pflicht ansehen, so oft und jedem Tier zu helfen, wie es geht. Wenn die Anrufer oder Anrufer*innen danach auf unsere Homepage gehen und unsere Rechercheveröffentlichungen sehen, sollte ihnen sofort auffallen – die kümmern sich nicht nur um den Igel auf der Strasse so, sondern auch um die Tiere in der Nutztierhaltung. Das kann beispielsweise einen viel größeren Effekt haben als ein Fernsehbeitrag.

Talkrunde bei sternTV mit Christian Adam
von tierretter.de

Ob wir mit unserer Arbeit etwas bewirken oder nicht, ist natürlich schwer zu messen. Besonders wenn ‚harte Fakten‘ gesucht werden. Schauen wir auf unsere letzte große Veröffentlichung zurück: Wir haben Aufnahmen aus dem Schweinestall der Landwirtschaftsministerin in NRW veröffentlicht und damit einen mittelgroßen Skandal ausgelöst. Passiert ist aber erstmal: Nichts. Die Staatsanwaltschaften werden nicht wegen Tierquälerei ermitteln, sie ist immer noch im Amt*. Was ist also die Wirkung? Wahrscheinlich wissen mittlerweile Millionen von Menschen von dem Fall, es gab zahlreiche Fernsehsendungen und hunderte Presseartikel dazu. Und gerade das Ausbleiben von Konsequenzen muss doch den Konsument*innen zeigen: Das müssen Schweine ganz legal erleiden. Und wenn von denen einige ihre Ernährung umstellen, dann ist ja schon etwas erreicht. Und bei vielen anderen sind vielleicht diese Bilder einer der Faktoren, die sie irgendwann auf der Straße zu den Menschen mit den Vegan-Flyern gehen lässt.

*tierretter.de hat übrigens nie den Rücktritt gefordert und auch keine Strafanzeige gestellt.

Vielen Dank für deine klaren Worte.
Was wünscht ihr euch ganz aktuell an Unterstützung für euren Aktivismus?

Wir erfahren eine Menge Solidarität, unter anderem durch Aktionen wie diese hier – deswegen sind wir da momentan fast wunschlos glücklich. Was uns immer freut, ist wenn sich Menschen auf unseren Seiten reflektiert und differenziert äußern und eben nicht unter jedem Post den ‚Tierquälern‘ mit Mord und Totschlag drohen. Das sollte natürlich nicht nur so auf unseren Seiten so sein, sondern am besten überall (und immer). Sicher – es ist ein hochemotionales Thema und eine erste wütende Reaktion ist da oft menschlich verständlich, aber wir wünschen uns doch alle eine Welt GANZ ohne Gewalt und das sollten wir auch so kommunizieren. Dementsprechend – danke an alle, die uns unterstützen, unsere Texte lesen, Videos anschauen, uns weiterempfehlen! Kommt gerne alle beim nächsten Infostand auf einen Schnack vorbei. Wir freuen uns!

Lieber Christian, Danke für das Interview!

Ihr könnt tierretter.de also nun mit einem Kauf bei uns im Onlineshop unterstützen (ihr erinnert euch: 10 % eures Bestellwertes vom 19. bis 21. Oktober), oder aber: Ihr spendet direkt!

Falls ihr jetzt wieder zurück in unseren Shop wollt – hier ein paar Abkürzungen:

  • Inside Fur – Auf Undercover-Mission in norwegischen Pelzfarmen
  • The Ghosts in our Machine DVD – eine Dokumentation über das Leiden der Tiere weltweit – aber auch über gerettete Tiere, die der Maschinerie entgehen konnten
  • We Animals – Bildband mit Fotografien von Jo-Ann McArthur, die auch in dem Film „The Ghosts in our Machine“ portraitiert wird
  • Captive – noch ein Bildband mit Fotografien von Jo-Ann McArthur: Hier geht es konkret um Tiere in Gefangenschaft
  • Animal Utopia – Hartmut Kiewert portaitiert eine Welt, in der Tiere und Menschen gleichberechtigt zusammenleben
  • Poster „Wiese“ – Mastanlagen zu Ruinen. So könnte es aussehen …
  • Rosa-Mariechen lebt auf Hof Butenland. Sie wurde als Schwein geboren, aber scheinbar wäre sie lieber eine Kuh …
  • Lass mich frei! – ein tolles Kinderbuch, in dem ihr durch Umblättern Tiere freilassen könnt
  • Nichtstun ist keine Lösung – es gibt viele Probleme – packen wir sie an!
  • Tierethik – Friederike Schmitz gibt eine kurze und verständliche Einführung in die Tierethik
  • Total Liberation – ein Überblick über die Wege, wie Aktivist*innen aus Ökologie- und Tierrechtsbewegung Ungleichheit bekämpfen
  • Until all are free – ein Buch über die schwedische Animal Liberation Front
  • If A Tree Falls – Film über AUfstieg und Fall einer Earth-Liberation-Front-Gruppe
  • Until all are free, no one is free – T-Shirts, Pulis und Jacken

Alle Fotos von Free Animal

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