Vegane Rezepte

Russischer Zupfkuchen

russischer Zupfkuchen vegan Jérôme Eckmeier Das Rock 'n' Roll Veganer Kochbuch

Menge: eine 22 cm-Springform
Zeit: ca. 60 Minuten

Zutaten für den Teig
200 g Mehl
120 g Zucker
1/2 Pck Backpulver
30 g Kakaopulver
2 EL Sojamehl
1 Pr Salz
125 g Margarine
4 EL Wasser

Zutaten für die Füllung
2 Pck Vanillepuddingpulver
2 EL Sojamehl
8 EL kalte Pflanzenmilch (Vanillegeschmack)
185 g Margarine
750 g Sojajoghurt (natur)
180 g Zucker
2 Pck Vanillezucker


Zubereitung

Teig
Zuerst die Trockenzutaten vermischen, dann die restliche Zutaten zugeben. Alles mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach zwei Drittel des fertigen Teiges gleichmäßig in einer gefetteten und bemehlten Form verteilen. Den Rand etwas „hochziehen“, damit beim Backen ein schöner Kuchenrand entsteht.

Füllung
Puddingpulver und Sojamehl in dem kalten Vanilledrink anrühren. Margarine in einem Topf erhitzen. Mit allen weiteren Zutaten verrühren und die Masse in die Springform gießen.

Vom Rest des Kakaoteiges kleine Portionen abnehmen und auf der Kuchenmasse verteilen.

Bei 170° C Umluft ca. 35-40 Minuten backen. Holzstabprobe machen.

Das Rezept stammt von Jérôme Eckmeier aus dem Rock ’n‘ Roll Veganer Kochbuch und ist in unserem compassion media Verlag erschienen.

Das Rock 'n' Roll Veganer Kochbuch Jérôme Eckmeier

Kürbis gefüllt mit Mango und Seitan

Kürbis gefüllt mit Mango und Seitan

Zutaten:

2 kleine Kürbisse
1 Mango
1 Stück Ingwer (10g)
½ rote Chili
2 Knoblauchzehen
etwas Öl
1 EL Rohrzucker
2 EL Wasser
1 TL Balsamico-Essig
250g Seitan
1 Avocado
50g Cashewkerne
½ bis 1 Limette, Saft
1 TL Walnussöl
1 Handvoll frische gemischte Kräuter (z.B. Basilikum, Oregano, Petersilie)
Pfeffer
Salz
50g Feldsalat

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Den oberen Teil der Kürbisse unterhalb des Strunks abschneiden. Die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Das Kürbisfleisch mehrmals mit einer Gabel einstechen. Etwas Wasser auf ein Blech gießen, sodass etwa 1 cm des Blechs bedeckt ist. Die Kürbisse (mit dem Fruchtfleisch nach unten) darauf legen und für 20 Minuten im Ofen bei 180°C backen.

Währenddessen die Schale sowie den Kern der Mango entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Ingwer, Chili und Knoblauch hacken, mit etwas Öl in einen Topf geben und kurz anbraten. Die Mangostücke, Rohrzucker, Wasser und den Balsamico hinzugeben. Bei geschlossenem Topf für etwa 3 Minuten köcheln. Dann den Deckel abnehmen und für mindestens 5 weitere Minuten köcheln lassen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Den Seitan in Streifen schneiden, in die Pfanne geben und knusprig anbraten. Die kurz eingekochte Mango hinzugeben.
Den Kern sowie die Schale der Avocado entfernen und diese in kleine Würfel schneiden. Die Cashewkerne hacken. Den Saft einer halben Limette, Walnussöl, Kräuter sowie die gehackten Cashewkerne zur Avocado geben. Mit Salz, Pfeffer und weiterem Limettensaft abschmecken.

Den Kürbis nach 20 Minuten umdrehen und mit der Seitan-Mango-Mischung füllen. Für weitere 15 bis 20 Minuten in den Ofen geben, bis der Kürbis gar ist (abhängig von Sorte und Größe).
Den gefüllten Kürbis zusammen mit der Kräuter-Avocado-Mischung servieren.

Das Rezept stammt aus Vegan Guerilla von Sarah Kaufmann. Foto: Björn Lexius.

Streuselkuchen mit selbstgepflückten Brom- und Himbeeren

Streuselkuchen mit selbstgepflückten Brom -und Himbeeren

Boden:
300 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
150 g Zucker
150 g weiche Margarine
2 Prisen Salz
1/2 TL Zimt
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Sojamilch

2-3 Hände frische Beeren

Streusel:
150 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
100 g Zucker
120 g vegane Margarine

1. Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
2. Alle Zutaten für den Boden verkneten und in eine gefettete und bemehlte Springform drücken. Für 10 Minuten vorbacken.
3. Währenddessen die Beeren kurz bei niedriger Temperatur und unter Zugabe von etwas Zucker in einem Topf erhitzen. Vorgebackenen Boden aus dem Ofen holen und die Beeren ohne den beim Erhitzen entstandenen Saft auf den Boden geben.
4. Alle Streuselzutaten verkneten und über den Beeren verteilen.
5. Kuchen für weitere 30-35 Minuten backen, bis die Streusel eine leicht bräunliche Farbe annehmen.
Guten Appetit! 😉

Salame di Cioccolato

Verrückt - Vegane Schoko-Salami!

Salame di Cioccolato (vielleicht kennst du diese Leckerei auch als „Kalter Hund“ oder „Kalte Schnauze“) ist die leckerste „Salami“ überhaupt! Aufgrund ihres Aussehens trägt sie auch Namen wie „Mosaik“ oder „Stamm“.
Das Rezept ergibt bis zu acht Portionen, du brauchst 20 Minuten für die Zubereitung und 3 Stunden für das Kühlen im Gefrierschrank. Also nicht zu spät anfangen!

Zutaten:

200 g vegane Kekse, nach Wahl
125 g vegane Margarine, Raumtemperatur
3 EL Puderzucker
3 EL Kakao
etwas Vanillepulver
4 EL Sojamilch oder eine andere pflanzliche Milch

Zubereitung:

Die Kekse in eine Schüssel geben und per Hand grob zerkleinern. Die Margarine, den Puderzucker, den Kakao und die Vanille hinzugeben und zu einer Masse verarbeiten. Zum Schluss schrittweise die Sojamilch dazugießen und noch einmal kurz vermengen. Hier sollte kurz gekostet werden, um nach Bedarf mit Kakao und Puderzucker abschmecken.
Die Masse in eine Salamiform kneten, mit Backpapier umwickeln und die Enden zudrehen. Nun die Salami für ca. 3 Stunden in den Gefrierschrank legen, bis sie gefroren ist.
Danach das Backpapier entfernen, die Salami in Scheiben schneiden und servieren.

Das Rezept stammt aus Vegiterran von Theofano Vetouli Foto: Theofano Vetouli


Kaiser_innenschmarrn

Kaiserinnenschmarrn - eine Leckerei aus Vegan lecker lecker! 2!

Kaiserinnenschmarrn sind sicherlich eine der bekanntesten Süßspeisen der österreichischen Küche. Hier gibt’s ein leckeres veganes Rezept für diese Köstlichkeit, mit dem du zwei Menschen versorgen kannst. Variieren kannst du das Rezept auch noch, indem du geriebenen Apfel oder zwei Handvoll Rosinen in den Teig mischst.

Zutaten:

260 g Mehl (Type 550)
1 geh. TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 gestr. TL Meersalz
200 ml Vanillesojamilch
300 ml Wasser mit viel Kohlensäure
vegane Margarine oder Pflanzenöl
Puderzucker

Zubereitung:

Vermische alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel.
Vermische die Sojamilch mit dem Wasser und gib beides zu den trockenen Zutaten. Verrühre alles zu einem glatten Teig.
Gib etwas Margarine oder Öl in eine Pfanne und gieße die Hälfte des Teiges hinein. Brate ihn bei mittlerer Hitze, bis der Teig oben Bläschen bildet und nicht mehr ganz flüssig ist. Das dauert je nach Herd ca. 5–7 Minuten.

Wende den Teig und brate ihn einige Sekunden von der anderen Seite an. Reiße den Teig mit dem Pfannenwender in kleine Stücke und brate diese weitere 3–5 Minuten. Wende sie dabei häufig.
Gib die Stücke auf einen Teller, bestäube sie mit Puderzucker und verfahre mit der zweiten Hälfte des Teiges ebenso.

Das Rezept stammt aus Vegan lecker lecker! 2 von Alexander Bulk et al. Foto: Alexander Bulk


Couscous-Bazargan

Ein delikater Sattmacher: Couscous Bazargan

Bazargan ist ein Weizengericht mit verschiedenen gerösteten Nüssen und Gewürzen. Es ist ein recht sättigendes Gericht und schmeckt gut mit Couscous oder Bulgur.
Das Rezept ergibt bis zu sechs Portionen, ihr braucht ne Viertelstunde für die Zubereitung …

Zutaten:

200 g Couscous
1 Handvoll Petersilie, gehackt
4 EL Minzblätter, fein gehackt
6 EL Olivenöl
3-4 EL Tomatenmark
1 TL Kumin
1 TL Korianderpulver
½ TL Pimentpulver
½ TL Paprikapulver
80 g Mandeln (oder Walnüsse)
80 g Haselnüsse
40 g Pinienkerne
4 EL Granatapfelsirup (optional)
Saft einer Zitrone

Zubereitung:

Das Couscous nach Anleitung auf der Verpackung kochen. (Normalerweise wird Couscous in einem Couscoussier gedämpft. Besteht diese Möglichkeit nicht, 1 Teil Couscous und 1 Teil heißes Wasser in eine Schüssel geben. Ein wenig Salz hinzugeben, verrühren und für 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Danach mit einer Gabel kurz auflockern.)

Petersilie, Minze, Zitronensaft, Olivenöl, Tomatenmark sowie die Gewürze in eine große Schüssel geben und alles gut verrühren.
Die Nüsse und Kerne grob zerstoßen, in einer Pfanne für einige Minuten ohne Öl rösten und ebenfalls in die Schüssel geben. Danach das Couscous in die Schüssel geben und gut vermengen.
Vor dem Servieren ggf. mit Granatapfelsirup beträufeln.

Tipp: Der Sirup kann auch durch eine Handvoll Granatapfelsamen ersetzt werden. Die Samen geben dem Bazargan eine buntere Optik.

Das Rezept stammt aus Vegiterran von Theofano Vetouli Foto: Theofano Vetouli


Spetzofai

Veganes Spetzofai aus dem Kochbuch Vegiterran

Spetzofai ist ein griechischer Eintopf, in diesem Fall mit lecker veganer Wursteinlage. Aber statt der Würstchen kannst du beispielsweise auch Auberginen verwenden.
Du kannst den Eintopf auch weniger würzig zubereiten und ihn dann als Meze zusammen mit einem leckeren roten Landwein genießen.
Das Rezept ergibt bis zu vier Portionen, ihr braucht eine Dreiviertelstunde für die Zubereitung …

Zutaten:

ca. 200 g vegane Würstchen
ca. 120 ml Olivenöl
8 grüne Paprika (ca. 500 g), länglich geschnitten
500 g Tomaten, gerieben
2 EL Tomatenmark
½ TL Harissa (oder Chiliflocken)
1-2 Prisen Pimentpulver
1 Prise Muskatnuss, gerieben
Salz
frischer Pfeffer, gemahlen

Zubereitung:

Die veganen Würstchen in grobe Stücke schneiden und in einer großen Pfanne mit etwas Olivenöl für 3-4 Minuten anbraten. Danach die gebratenen Stücke auf einen Teller geben und im gleichen Öl die Paprika anbraten. Das Anbraten der Paprika bedarf einer recht großen Menge an Olivenöl, es sollte immer wieder Öl in die Pfanne nachgegeben werden.
Sobald die Paprika fertig sind, die veganen Würstchen zu den Paprika in die Pfanne geben und die Tomaten hinzufügen. Harissa, Tomatenmark, Gewürze, Salz und Pfeffer beifügen und für 7-10 Minuten bei mittlerer Stufe köcheln lassen. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugießen. Sobald die Sauce andickt, die Pfanne von der Kochstelle nehmen.

Das Rezept stammt aus Vegiterran von Theofano Vetouli Foto: Theofano Vetouli


Vegane Chokladbollar

Vegane Chokladbollar, hübsch mit weißen Kokosraspeln

Diese vegane Nachahmung der schwedischen Spezialität lässt sich von euch mühelos in relativ kurzer Zeit herstellen. Das Rezept reicht für 12 Kugeln – es ist aber praktisch, direkt mehr zu machen, da 12 Kugeln auch ganz schön schnell gegessen sind 🙂

Zutaten:

110 g zarte Haferflocken
70 g Puderzucker
30 g Kakaopulver (ca. 2 geh. EL)
1 Prise Meersalz
1 gestr. TL gemahlene Vanille (oder 2 Pck. Vanillezucker)
30 g Margarine (weich)
4 EL starker Kaffee
Kokosraspeln

Zubereitung:

Vermische Haferflocken, Puderzucker, Kakaopulver, Meersalz und Vanille in einer Schüssel. Falls du jedoch Vanillezucker anstelle purer Vanille verwendest, solltest du diesen in den Kaffee einrühren.
Gib die Margarine und den Kaffee hinzu. Verknete alles mit deinen Händen zu einer homogenen Masse und forme kleine Kugeln von ca. 1,5 cm Durchmesser. Falls der Teig zu klebrig ist, um ihn zu formen, kannst du etwas mehr Kakao oder Puderzucker, im gegenteiligen Fall mehr Kaffee hinzugeben.
Wälze die Kugeln in Kokosraspeln (ca. 3 geh. EL) und stelle sie mindestens eine Stunde kalt.

Kristallzuckerfreie Chokladbollar

Zutaten:

100 g entkernte getrocknete Datteln (mindestens 2 Stunden in Kaffee eingeweicht)
6 EL starker Kaffee
50 g Haferflocken
2 gestr. EL Kakaopulver
1 Prise Meersalz
½ TL Vanille
Kokosraspeln

Zubereitung:

Püriere die Datteln mit den 6 EL Kaffee, bis eine breiige Masse entsteht.

Gib die restlichen Zutaten hinzu und knete alles gründlich durch. Lasse die Masse 10 Minuten stehen.
Forme anschließend mit den Händen kleine Kugeln von ca. 1,5 cm Durchmesser.
Wälze die Kugeln in Kokosraspeln und stelle sie mindestens eine Stunde kalt.

Das Rezept stammt aus Vegan lecker lecker! 2 von Alexander Bulk et al. Foto: Alexander Bulk